Sind Extrovertierte glücklicher als Introvertierte?

Hast du einen guten Charakter?

Was macht Leute wirklich, wer sie sind? Persönlichkeit ist definiert als "die Kombination von Eigenschaften oder Qualitäten, die den einzigartigen Charakter eines Individuums formen." Es wird oft missverstanden. Geschäftsleute und Lehrer haben seit den frühen 1970er Jahren versucht herauszufinden, wie sie die Persönlichkeit ihrer Arbeiter und Studenten nutzen können, um ihre Produktivität zu maximieren, als die Idee zuerst vom Psychologen Dr. Carl Jung populär gemacht wurde. Die Persönlichkeit kann nicht gesehen oder berührt werden und beeinflusst dennoch signifikant, wie Menschen ihr Leben fühlen und erfahren. Es korreliert stark mit Lernen und Produktivität. Aber bezieht es sich auf Wohlbefinden und Glück?

Extrovertiert gegen Introvertiert

Zwei wichtige Persönlichkeitstypen sind extrovertiert und introvertiert. Diese Arten haben bekanntlich einzigartige Möglichkeiten, sich wieder zu aktivieren und motiviert zu fühlen. Sie haben jeweils charakteristische Wege, mit der Welt zu interagieren und Informationen zu verarbeiten.

Forscher schätzen, dass Extrovertierte 50 bis 74 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Diese "sozialen Schmetterlinge" gedeihen unter sozialer Anregung. Extrovertierte konzentrieren sich auf ihre externe Umgebung, die Menschen und Aktivitäten um sie herum. Extrovertierte gedeihen in aktiven, schnelllebigen Jobs wie Politik, Lehre und Verkauf, wo schnelle Entscheidungen an der Tagesordnung sind. Extrovertierte lernen, indem sie tun, und genießen es, durch Ideen und Probleme zu reden. Multi-Tasking kommt leicht zu ihnen. Zwei Beispiele für berühmte Extrovertierte sind Oprah und der aktuelle US-Präsident Barack Obama.

Die anderen 16-50 Prozent der Bevölkerung bestehen aus Introvertierten, die ihre Energie aus "alleiniger Zeit" beziehen. Karrieren, die die Stärke von Introvert fördern, schließen Wissenschaftler, Schriftsteller und Künstler ein, obwohl die Fernsehpersönlichkeiten David Lettermen und Barbara Walters selbsternannte Introvertierte sind. Introvertierte genießen Zeit alleine oder in kleinen Gruppen von Menschen zu verbringen, können aber in neuen Situationen oder in großen Gruppen von Menschen überwältigt werden. Sie bevorzugen es, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren und eine Situation zu beobachten, bevor sie hineinspringen.

Wie sich herausstellt, sind die Gehirne von Introvertierten und Extrovertierten unterschiedlich verdrahtet! Der vordere Teil der introvertierten Gehirne ist am aktivsten und wird durch einzelne Aktivitäten stimuliert, während der hintere Teil der extrovertierten Gehirne am aktivsten ist. Dieser Teil des Gehirns wird durch sensorische Ereignisse stimuliert, die von der Außenwelt kommen! Darüber hinaus wird eine Chemikalie namens "Dopamin" von unseren Gehirnen freigesetzt, wenn wir etwas Positives erleben. Es ist ein automatisches Belohnungszentrum und wir fühlen uns gut! Extrovertierte brauchen mehr Dopamin, um eine Wirkung zu spüren, während Introvertierte eine niedrige Dopaminschwelle haben. Sie brauchen nicht viel Stimulation, um sich belohnt zu fühlen.


Welcher Typ ist erfolgreich?

Probleme können auftreten, wenn ein introvertierter und ein extrovertierter Benutzer interagieren. Ein Introvertierter kann einen Extrovertierten als herrisch und anmaßend betrachten, während ein Extrovertierter einen Introvertierten als hochnäsig oder schüchtern betrachten kann. Tatsächlich ist Schüchternheit eine Eigenschaft, die gewöhnlich verwendet wird, um introvertiert zu sein, aber beide Persönlichkeitstypen können schüchtern sein. Schüchternheit ist ein Gefühl von Unbehagen oder Angst in sozialen Situationen erlebt. Im Gegensatz zu Introvertierten, die weniger soziale Stimulation bevorzugen, sehnen sich schüchterne Menschen oft nach sozialer Interaktion, vermeiden sie jedoch aus Angst vor Kritik oder Ablehnung.

Welcher Persönlichkeitstyp hat den wirklichen Vorteil, den Extrovertierten oder den Introvertierten? Die Erfahrung zeigt, dass die Extrovertierten und Introvertierten ein starkes Team sind. Steve Jobs, ein charismatischer Extrovertierter, tat sich mit dem Introvertierten Steve Wozniak zusammen, um Apple Inc. zu gründen.

Sind Extrovertierte glücklicher als Introvertierte?

Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Aktuelle Tests bewerten Extrovertierte auf der Glücksskala immer höher als Introvertierte. Viele dieser Tests messen jedoch den Grad des Glücks durch Aktivitäten wie Sozialisierung und Interaktion mit der Außenwelt, die beide extrovertiert sein müssen! Introvertierte erleben Glück, wenn sie mit anderen Menschen zusammen sind, sind aber am glücklichsten, wenn sie an weniger wichtigen Aktivitäten teilnehmen. Diese werden bei den aktuellen Tests nicht berücksichtigt und führen wahrscheinlich dazu, dass Introvertierte weniger punkten.

Es scheint auch einen kulturellen Faktor zu geben, der das Glückniveau von Extrovertierten und Introvertierten beeinflusst. Viele westliche Kulturen neigen dazu, extrovertierte Persönlichkeiten zu bevorzugen, Menschen, die schnell handeln, freundlich erscheinen und aufgeschlossen sind. Introvertierte fühlen oft Druck, extrovertiert zu sein, was zu Angstzuständen oder einem verringerten Selbstwertgefühl führen kann. Eine Mehrheit der östlichen Kulturen neigt dazu, Menschen zu ermutigen, die kontemplativer, ruhiger und gelassener sind. Introvertierte in diesen Kulturen empfinden das Stigma nicht als extrovertiert und akzeptieren ihre eigene Persönlichkeit mehr. Die Forschung stützt die Schlüssel zum Glück darin, einen Sinn für das Ziel, die Selbstakzeptanz und ein unterstützendes soziales Netzwerk zu haben, das beide Persönlichkeitstypen bilden können.

Vielleicht liegt das Glück wirklich im Auge des Betrachters.

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